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Den Ball ins Rollen gebracht

Mit dieser Überschrift würdigte die WNZ die Veranstaltung der mittelhessischen Sportkreise Ende Oktober in Grünberg. Mit dem Titel: „Olympischer und paralympischer Leistungssport und dessen Nachwuchs in Mittelhessen“ hatten die Sportkreise Limburg-Weilburg, Marburg-Biedenkopf, Gießen, Wetterau, Vogelsberg und Lahn-Dill Vertreter der leistungssporttreibenden Vereine, von Verbänden, Partnern und Kommunen eingeladen, um eine Bestandsaufnahme zu machen.Wo stehen wir in Sachen Nachwuchsförderung und Leistungssport? Was haben wir vorzuweisen? Was sind die drängendsten Probleme?

Nach der Begrüßung durch Ralf Koch und der Einführung von Prof. Heinz Zielinski wurden die Problemlagen des Nachwuchsleistungssports aus der Schulperspektive, aus Sicht eines „Proficlubs“ und aus Sicht eines Sportverbandes dargelegt.
Im Bereich Schule gibt es zu wenig „Partnerschulen“, mehr Sportklassen sollten eingerichtet werden, Nachhaltigkeit und Verlässlichkeit ist notwendig. Dazu zählt auch verpflichtender Sport in den Grundschulen und qualifizierte Sportlehrer. Einig sind sich alle vor allem: wenn wir im Leistungssport weiter kommen wollen, darf Schulunterricht maximal nur bis 15.00 Uhr stattfinden.
Im Bereich Wechsel zu und Leistungssport in den Vereinen sind eine bessere Kooperation der Schulen mit den Vereinen – auch der Vereine untereinander – notwendig.
Für fast alle ist das Thema Mobilität - also Transport und Logistik (wie komme ich kostengünstig vom Wohnort, zur Schule und zum Training) brennend zu lösen.
Auch die Verbände kommen in den Fokus bei der Suche nach einer systematischen Talent-entwicklung, d. h. Abstimmung aller „Größen“, die am Athleten „ziehen“.  Die Kommunen sind gefordert bei Anzahl und Qualität der Sportstätten nachzubessern. Sonst wird es notwendiger sein in spezifische Leistungssporthallen zu investieren. Die vorhandenen Hallenzeiten könnten oftmals besser genutzt werden; Leerstände, oftmals zu kleine Gruppen und Sportgruppen, die eigentlich im Freien trainieren könnten, beanspruchen kostbare Kapazitäten.

Fazit: Es gibt Handlungsbedarf nicht nur für die Vorsitzenden der mittelhessischen Sportkreise. Die erste Runde fordert geradezu weitere Gespräche, um den Standort Mittelhessen für den Leistungssport und seine Vereine attraktiv zu halten und auszubauen.

Ralf Koch

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