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Sporthistorischer Dialog des Landessportbundes am 26.11.19

Sport auf beiden Seiten der Mauer
Zum 30. Jahrestag des Mauerfalls veranstaltet der Landessportbund Hessen (lsb h) einen sporthistorischen Dialog, der sich mit dem Sporttreiben in beiden deutschen Staaten, sportlichen Kontakten zwischen beiden Seiten und sportlichen Begegnungen vor und nach dem Mauerfall auseinandersetzt. Die Veranstaltung steht unter dem Motto „30 Jahre Freiheit – 30 Jahre Mauerfall“ und findet am Dienstag, 26. November, von 17 bis 20 Uhr in der Sportschule des lsb h in Frankfurt statt. Die Teilnahme ist kostenlos.

Den Hauptvortrag zum Thema „Geschichte des innerdeutschen Sportverkehrs“ hält  Dr. Jutta Braun. Anschließend berichten Zeitzeugen über ihre Erlebnisse. Der Autor Hardy Grüne informiert dabei zum innerdeutschen Sport am Beispiel Fußball. Berthold Helmke war zur Zeit des Mauerfalls Vorsitzender des nahe der thüringischen Grenze ansässigen SV Steinbach. Er berichtet aus seiner Chronik „Chronologie der Sportkontakte zu den Sportfreunden aus Borsch – Stationen der deutschen Wirklichkeit in der Nachkriegszeit auf unterer Sportebene“. Die anschließende Podiumsdiskussion wird von  Axel „Beve“ Hoffmann, ehemaliger Stadionsprecher der Frankfurter Eintracht und Mitarbeiter des Eintracht Frankfurt-Museums, moderiert.

„Wir müssen gerade den jüngeren Menschen, die nur Freiheit kennen, unsere Geschichte bewusst machen. Nur so können wir eine Wiederholung ausschließen“, findet Peter Schermer, Vorsitzender des lsb h-Arbeitskreises Sport und Geschichte, der den Dialog initiiert und organisiert hat. Ziel des sporthistorischen Dialogs ist es deshalb, die Schrecken des SED-Regimes aufzuzeigen, aber auch den Wert der wiedergewonnenen Freiheit in den Mittelpunkt zu rücken. Schwerpunkt des Dialogs sind dabei Fragen zum innerdeutschen Sport.

Die Veranstaltung ist Teil der landesweiten Aktion „30 Jahre Mauerfall – Freiheit braucht Erinnerung“, mit der die Hessische Landesregierung die Erinnerung an die deutsche Teilung, die Unterdrückung der Menschen in der DDR, aber auch an den Mauerfall und die Wiedervereinigung in der Bevölkerung wachhalten möchte.

Anmeldung bis 13. November per Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder telefonisch bei Ivonne Jahn, 069 6789-448. Die Teilnahme ist kostenlos.

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